Kohlscheid Lexikon

Hier werden Kohlscheider Begriffe erläutert. 
Manchmal sind es knappe Informationen, Auszüge aus Literatur, Geschichten und Anekdoten von Zeitzeugen. Auf dem Lexikon bieten wir Happen, die Appetit machen mehr über unseren Ort, seine Traditionen, seine Menschen und sein Umfeld wissen und verstehen zu wollen. Weil Kohlscheid eng mit dem Bergbau verbunden ist, wurden natürlich auch Ausdrücke aus diesem Lebensbereich eingebunden.
Dieses Lexikon wäre nicht zustande gekommen, gäbe es nicht die vielen Darstellungen früherer und gegenwärtiger Heimatforscher und Journalisten. Und weil dieses Lexikon bei Alteigesessenen sowohl als auch bei Neu-Kohlscheidern viel Interesse findet, ist das Kohlscheid-Lexikon nötig. Es ist ein Hilfsmittel für Schüler, interessierte Laien und aktuell arbeitende Heimatforscher.
Diese Liste wird ständig komplettiert. Wenn Sie an Begriffe denken, die hierhin gehören, oder wenn Sie Einträge berichtigen oder ergänzen möchten, dann kontaktieren Sie uns bitte.   
Für solche Anregungen sind wir sehr dankbar. Schön wäre, wenn Sie selbst zu neuen Begriffen auch passende Erläuterungen schreiben. 
Herzlichen Dank
Abbbildungen entstammen, soweit nicht anders angegeben, der Sammlung E. Hallmann oder werden mit Zustimmung der Urheber verwandt.  Sollten wir versehentlich die Rechte Dritter an einem Bild übersehen haben, bitten wir um Nachricht über Kontakt.

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A
Abbauhammer, von Hand geführtes und mit Preßluft betriebenes Gerät. Die Preßluft bewegt im Innern des Hammers einen Kolben, der gegen einen Meißel schlägt; die Rückführung des Kolbens erfolgt ebenfalls durch Preßluft mit Hilfe einer Steuerung. Die Schlagzahl liegt bei ca. 2.000 pro Minute. Beim nassen Abbauhammer wird durch die Preßluft noch zusätzlich Wasser herausgetrieben und zur Bindung des bei der Kohlengewinnung entstehenden Staubes fein verteilt.
abteufen, einen Schacht niederbringen
Adith, (auch Adoth, Ath) Wasserstollen, Abflußstollen
Ahlensbroichkuhl, Bergwerk im Ahlensbroich
alter Mann, ausgekohlter Bau, ggf unter Wasser stehend
alter Tobak, Grubenanlage, wahrscheinlich um 1797 am heutigen Friedhof in Bank
Amstelbach
Am Vetschauer Berg entspringt er zunächst  als winziger Bach. Er fließt durch Richterich, dann durch den Wassergraben von Groß-Uersfeld  auf Wilsberg zu, weiter durch die Wiesen auf Haus und Burgruine Heyden zu. An der Hubertus Kapelle  vorbei über die Landesgrenze und heißt nun "Anstelerbeek". Weiter geht es am Kasteel Erenstein vorbei in Richtung Eygelshoven. Hier heißt der Bach schließlich "Anselderbeek" . Nun schwenkt der Bach dort wo die ehemalige Zeche war,  in Richtung Deutschland um nach etwa 20 km dort in die Wurm zu münden.
Entlang des Bachlaufs gibt es zahlreiche Mühlen und interessante Gebäude.
Anales Rodenses
In den Annales Rodensis, den lateinisch verfassten Jahrbüchern der Augustiner-Chorherren des Klosters Rolduc, erscheint im Jahr 1113 der Begriff „kalculen“. Damit sind wahrscheinlich Kohlengruben gemeint, auch wenn sich Sprachforscher nicht ganz sicher sind. Aber im Wurmrevier beruft man sich gern darauf, denn dieses „kalculen“ wäre damit die älteste schriftliche Erwähnung des Steinkohlebergbaues in Europa. Calculen
Arezbroichkuhl, Bergwerk im Arezbroich
Ath, Grube in Bardenberg, auch Flözname für Groß-Langenberg, Wasserstollen, *Adith, Führpott, Feuertopf, Spitzname für die Grube Ath, 
auf dem Scheidt, Kohlscheid, Südstraße
Ausrichtung, Arbeiten zur Erschließung von Lagerstätten und/oder Stollen

B

Bahnhof  Kohlscheid Die Streckenführung Aachen- Herzogenrath konnte nur an der einen Stelle oberhalb der heutigen Kläranlage Steinbusch geschehen. Also war Bank der nächste Ortsteil an dem ein Bahnhof für Kohlscheid gebaut wurde. Von hier aus konnte auch der Bogen in das damalige Industriegebiet  geschlagen werden.Die Eisenbahnstrecke wurde ab 1853 befahren. 1951 war Baubeginn des steinernen Bahnhofs, Fertigstellung 1853.Der Entwurf zum Gebäude war kein individueller, sondern  „von der Stange“. Es war ein sogenannter Typenbahnhof der Aachen-Düsseldorfer-Eisenbahn im klassizistischen Stil. Dr. Werner Löffler schreibt: „Nach 1960 wurde dem stattlichen Bau, einem  historisch interessanten Gebäude Kohlscheids aus der Zeit vor 1860, keine Aufmerksamkeit mehr gewidmet, es verlor seine funktionale Bedeutung, verkam zunehmend und wurde schließlich 1967 abgerissen.“Literatur: Dr. Werner Löffler, Kohlscheid für Eisenbahnfans, heuausgegeben vom Förderkreis für historische Aachener Technik e.V. Bei Interesse: http://www.heimatverein-kohlscheid.de/veroeffentlichungen.htmlBild vom Bahnhof Kohlscheid, hier:  https://geschichtsfreunde-kohlscheid.de/wp-content/uploads/2021/04/Bahnhof-Kohlscheid-1-von-1.jpg  
Bahnhof Kohlscheid Süd (Rumper, Rumpener Bahnhof)1892 wurde die Strecke Kohlscheid Würselen gebaut. Als Halteplatz zwischendurch wurde ein kleiner Haltepunkt gebaut. Er lag zwischen Kircheichstraße und Kämpchen Straße an dem heute noch bestehenden Bahndamm. Der offizielle Name war Bahnhof Kohlscheid Süd. Über den Verbleib des Gebäudes ist nichts bekannt. Es   verschwand während oder kurz nach dem 2. Weltkrieg.
BahnübergängeWegen der Anbindung Laurweg, gab es zwei Übergänge.  Einmal in der unteren Weststraße und dann über die Roermonder Straße zum Güterbahnhof hin. Hier war richtig viel Verkehr. Die ganze Menge an geförderter Kohle lief über diese Strecke und damit über zwei Bahnübergänge. Es gab Signalanlagen. Staus in der Weststraße und auf der ganzen Roermonder Straße waren normal.An der Strecke Kohlscheid Würselen gab es den Übergang Roermonder Straße zwischen der Feldstraße und Auf`m Schif. Weiterhin die Übergänge Weststraße, Nähe Hillko und Kaiserstraße, Höhe Zellerstraße. Auf der Roermonder Straße gab es eine  Signalisierung, die beiden anderen Übergänge waren ohne. Ein Arbeiter sprang vom Zug und schwenkte eine Fahne.Es gab den Abzweig in Höhe der Raiffeisenstraße / Fußweg der heute Alte Bahn heißt. Der ging durch das Gelände über die Mühlenstraße zwischen Nr. 64 und 66 und weiter über die Nordstraße zwischen 57 und 61 zur anderen Seite der Nordstraße.  Dort war die Marmeladenfabrik Sauer.Der kleine Zug, der mehrmals am Tag den Abraum zur Halde Wilsberg fuhr, kam aus dem Grubengelände und überquerte die Roermonder Straße und fuhr entlang der Wilsberger Straße. Für diesen Übergang  gab es auch keine Signalisierung.
Bank Die geographische Nähe zu Haus Heyden belegt die Bedeutung dieses Platzes im Heydener Ländchen. Hier war die Gerichtsbank.  Bank wird als Dorf bereits 1361 erwähnt.Bank ist die heute noch gebräuchliche Ortsbezeichnung für das Gebiet links der Banker Straße und jenseits des Amstelbachs. Dieses Gebiet gehörte bis 1972 zu Richtericher Verwaltungsgebiet.  Das Gebiet zwischen Roermonder Straße und Haus-Heyden-Straße und Auf`m Schif und rechte Seite Banker Straße war „die Gracht“. Im Verständnis der Bevölkerung war die Gracht ein Teil von Bank.In Bank ist der Haltepunkt der Bahnstrecke nach Aachen bzw. Düsseldorf.
Barbara Die hl. Barbara gilt in vielen Bergbaugebieten als die Schutzpatronin der Bergleute. Die Ursache dafür ist schwierig zu belegen.  Aber die Bergleute lieben und akzeptieren ihre Barbara.In Pannesheide, Bergbau war hier prägend, gibt es eine Reihe von Barbaraliedern, die heute noch bei bestimmten Anlässen in der Kirche gesungen werden.Am Parkrestaurant Casino Laurweg sieht man heute noch auf der Außenmauer eine Wandskulptur der hl. Barbara.Aretz; Barbara du edle Braut PDF: https://geschichtsfreunde-kohlscheid.de/wp-content/uploads/2021/04/St.-Barbara-du-edle-Braut.pdf
Baudenkmale:
Amstelbachstraße 23/25 Hof Krichel        
Berensberger Straße 29 (Gärtnerhaus)      
Berensberger Straße 34 (St. Matthias)      
Berensberger Straße 34 (Pfarrhaus St. Matthias.)
Forstheider Straße 20      (Verwaltungsgebäude der Vereinigungsgesellschaft)
Hangstraße 1-3 (Schweyer Hof)  Hasenwaldstraße 1        
 Hasenwaldstraße 4          
Markt 3 (St. Katharina)  
Mühlenbachstr. 51 (Gut Mühlenbach)      
Nordstraße 26/28            
Roermonder Straße 135 (Gut Bau)            
Roermonder Straße (Westwall)   
Bauern- und Gutshöfe in KohlscheidEine gute Übersicht und ausführliche Berichte gibt es hier:https://geschichtsfreunde-kohlscheid.de/kohlscheider-gutshofe/(öffnet in neuem Tab)
Bausch, Buusch(e), kleinste AltAachener Kupfermünze
Bend  / BendenAls Bend(en) bezeichnete man große zusammenhängende Wiesen.1850 werden unter der Flurbezeichnung  12.89 die Banker Benden genannt,1853  die Mühlenwiesenbenden,1861  die Wilsberger Benden (Flur 5, Nr. 93: Wiese),1861  In den Wurmbenden (Flur 9, Nr. 92),1889  Im Bend (Klinkheide).In einer Liste der vorhandenen Wege von 1854 unter Nr. 57 wird „der Fahrweg von Ende Klinkheide am Bend auf Hausbrück zu, vorbei an Loupen Haus (Volleflaus), 58) der Weg zu Hoheneich“, beschrieben. Quelle: Josef Aretz, Spuren der Vergangenheit.
Bend, um zäunte Wiese
Berensberg  bezeichnet das Gebiet zwischen Berensberger Straße Nr. 2 bis 31 und der Straße Paulinenhof.Der Name Berensberg ist aus Bernhardsberg entstanden. Hier sind die Kirche St. Matthias  und das „Schloß“  (der bis Herbst 2022 bewirtschaftete Hof Honne).  Südlich der nach Richterich führenden Berensberger Straße ist Aachener Gebiet. Auch das Paulinenwäldchen liegt nicht mehr im Stadtgebiet von Herzogenrath.Hinter dem Hof Berensberg ist auf dem „Weißen Weg“ in Richtung Dornkaul der Maulbeerhügel. Für Berensberg ist noch die Besonderheit, dass die Telefon Vorwahl für ganz Berensberg die Aachener Vorwahl-Nummer 0241 ist.Hof / Schloß Berensberg
Berg, Hangendes eines Flözes Berge, Gestein, ohne oder mit nur geringer Kohlenbeimischung
BergbauEine gute Übersicht über das Thema Bergbau in Kohlscheid gibt es hier:https://geschichtsfreunde-kohlscheid.de/bergwerke-kohlscheid/
Berggeschworener, vereidigter Sachverständiger
Bergregal, alleiniges Verfügungsrecht des Landesherrn über alle nutzbaren Mineralien
Bergschöffe, *Kohlwieger
Bergzehnt, Abgabe
Beß, Biß, *Verwerfung
Bezeichnung für einen Bergmann Kumpel
Bickel, Keilhaue
Biesenhecken      ausführlicher Bericht
Bleich, Trinkgefäß aus starkem Weißblech, wurde am Leibriemen getragen; Blech
Blindschacht, Schacht zwischen zwei Hauptsohlen, der nicht bis zu Tage reicht,  Gesenk,: Blindschacht, der von oben nach unten abgeteuft wird
Bragg, Längswand einer Karre, auch Tragebalken einer Schiebkarre
Brand, Hausbrand; Brandhund, ein Hund Kohle für den privaten Verbrauch eines auf der Grube Beschäftigten; Kohlendeputat
Breuisch Kuli, *Langenberg
Brücke, unbebaute Zone im Grenzbereich zweier Konzessionen, auch zum Schutz vor dem *alten Mann
Bud, Bude, Lampenausgabe, Unfallrettungsstelle
Bür, Schacht
BürgermeisteramtRathaus - Kaiserstr. 50;  Auszug aus der Diplomarbeit von Sonja Mattner. Sie ist in Kohlscheid aufgewachsen, hat in Aachen Architektur studiert und lebt und arbeitet heute im Ruhrgebiet.„1909 gebaut, neubarocker Baukörper, der mit seiner Hauptfassade durch Vor- und Rücksprünge in drei Teile gegliedert ist. Das ehemalige Rathaus von Kohlscheid wurde an dem heutigen Standort geplant, weil es damals schon ein verkehrsgünstiger Knotenpunkt war und die Straßenbahn dort vorbeiführte. 1907 wurde das Gebäude nach Plänen des Architekten Erich Schmidt gebaut. Er entwickelte einen neubarocken Baukörper, der mit seiner Hauptfassade durch Vor- und Rücksprünge in drei Teile  gegliedert ist. Der Hauptteil des Rathauses wird durch einen Portikus hervorgehoben. An den Hauptteil schließt sich ein rechteckiger zurückspringender  Gebäudetrakt an, der in die Wohnung des Bürgermeisters überging. Der gesamte Gebäudekomplex wurde 1908 fertiggestellt und Anfang 1909 von der Verwaltung bezogen. Auf die farbliche Wirkung wurde viel Wert gelegt, in Form eines gelben Terranovaputzes in verschiedenen Farbabstufungen. Dieser ergänzt sich gut mit dem Dach und dem aus gelbrötlichen Sandstein bestehenden Sockelbereich und dem Hauptportal.In den folgenden Jahren baute man das Rathaus immer weiter aus: 1924 wurde im Dachgeschoss eine weitere Wohnung eingerichtet. Von 1969 – 1971 fügte man an der Nordseite des Altbaus einen viergeschossigen Flügel für die Verwaltung an.Mit der Eingemeindung von Kohlscheid in die Stadt Herzogenrath 1972 wurde das alte Bürgermeisteramt überflüssig und wurde 1979 an den Kreis Aachen verkauft.“  

C

Calculen – Kalculen - KalkulenDie mehrmalige Erwähnung von Kalculen in den Anales Rodenses ab 1113 wird als ältester schriftlicher Hinweis auf den Steinkohleabbau im Wurmrevier und damit in Europa – siehe Anales RodensisBericht über Bergbau in Kohlscheid: https://geschichtsfreunde-kohlscheid.de/bergwerke-kohlscheid/
Casino LaurwegGeschichten rund um das Casino: https://geschichtsfreunde-kohlscheid.de/casino-laurweg/
Cofathe, *Kufate Coffarthe, *Kufate   Fördergefäß
Confentionstaler, Münze (= 10 *Schilling)
Cordeal, vom Knappschaftsarzt verschriebene Medizin, Arzneitrank

D

Dampfkunst, Wasserhaltung mit Hilfe einer Dampfmaschine / Feuermaschine,
Decksei, * Jedecks
Denkmale  (siehe auch Baudenkmale,) Naturdenkmale lt. Heimatblatt Oktober 1969: Gutshof Berensberg: 1 Tulpenbaum, 1 Blutbuche, 1 Birke, 5 Edelkastanien, 1 Sommerlinde Berensberger Feld „Dicke Eiche“: 1 Stileiche Volksgarten: 5 Blutbuchen, 5 Platanen, 4 Kastanien, 4 Akazien, 1 Ulme
DornkaulDie noch gebräuchliche Ortsbezeichnung bezeichnet das Gebiet südwestlich der Kämpchenstraße und westlich des Ortsteiles Rumpen der gelegene Hof / Gut Dornkaul.
Driesch, Brachfeld

E

EBV Eschweiler Bergwerks Verein;Haupt-Arbeitgeber in Kohlscheid bis Mitte der 70er Jahre; Hauptgebäude, Centralverwaltung,  Roermonder Straße
Eigenenseif, Grube in Rumpen
Emolument, Nebeneinnahme
Erbgeld, *Erbpfennig Erbkaule, Bergwerk, das unabhängig von der Gemeinde durch Köhlergesellschaften bearbeitet wird und das *Erbgeld an die Gemeinde oder an die Grundstückseigentümer zahlt, unter deren Eigentum gebaut wird Erbpfennig, Erbgeld; Abgabe, die sich in ihrer Höhe nach dem Gewinn der Grube richtete, wurde von den *Kohlwiegern festgelegt und von der *Erbkaule an den Eigentümer der Oberfläche gezahlt
Erhaltung, Kosten für Unterhaltungsarbeiten (Reparaturen, Kohlenverbrauch der Maschinen, Pferdefütterung, Grundsteuer, Pacht)
Erkenntnis, Feststellung, Urteil
et Schwatze, anstehender Kohlenpfeiler
Eucher Feldchen, Feld an der Eucher Gracht (Aixcher Gracht), im heutigen Bank gelegen
exploitieren, abbauen, gewinnen

F

Fahrt, Leitern, Rutschbahnen
Feldbiß, Name einer Verwerfung
Fettmännchen, Aachener Münze (= 3 *Bauschen)
Feuerpfanne, im Schacht stehende (hängende) Pfanne zur Belebung des Wetterauszuges
FlammenhäuschenAls Ortsbezeichnung nur noch selten zu hören; bezeichnet das Haus in der Roermonder Straße kurz vor dem alten Bahnübergang
Fluder, (auch Fluter), Holzrinne zum Ableiten des Grubenwassers
Fördergerüst, Fördergestell, Förderkorb
Fuß, Längenmaß (= 12 *Zoll)

G

Galerie, Wasserstollen
Gedinge, Akkordlohn im Bergbau
Gerechtsam, Berechtigung
Gewerke, Teilhaber einer (bergrechtlichen) *Gewerkschaft
Gewerkschaft, bergrechtliche Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, deren Grundkapital Bergwerkseigentum oder eine andere bergrechtliche Berechtigung ist
Gezähe, / Gezeug Werkzeug des Bergmanns
Gießereien in KohlscheidNamen zu Gießereien: Hoenen / Kather, Schroiff, Rappen, Bentz, weitere Namnen siehe BerichtStraßen zu Gießereien: Annastraße, Feldstraße, Roermonder Straße, Kämpchenstraße, Dornkaulstraße, Kaiserstraße
Glückauf an der Wurm, Konzessionsgebiet im Raum Rumpen/Berensberg 
Göpel, Drehwerk zum Antrieb ortsfester Maschinen Gosse, Kolbenröhre, Abflußrinne
GrachtAls Ortsbezeichnung nur noch selten zu hören; bezeichnet das Gebiet westlich der Kies und Sandgruben in Bank. Die Gracht war die gerade Straße über die der geförderte Sand und Kies abtransportiert wurde.
Griemet, Schachtname
Grieskohle, Gruß, Gemenge aus etwas größeren und ganz kleinen Kohlen
grober Hund, /grober Kohl, *Stückkohle *
Großbruch, Flözname, auch Großbroich und Wolfssief
Große Kull, Grube in Klinkheide, Malerviertel
große Pumpe, Flözflügel auf Hankepank Großer-Knappert,
Grube Kämpchen in Kämpchen
GrubenGrube  - Synonym für Bergwerk oder Zeche. Die Hauptgruben waren Langenberg, Kämpchen und Laurweg. Im Laufe der Jahrhunderte gab es viele kleine Grabestellen und größere Bergwerke.https://geschichtsfreunde-kohlscheid.de/bergwerke-kohlscheid/Es gab aber auch die Sandgrube Kiefekey ausführliche Information: „Josef Aretz – Kohlscheider Bergwerke“.
Gulden, Alt-Aachener Münze (= 6 Aachener Märk), niederl. Währungseinheit 
Gut Bau, bzw. die Domäne Vest in Pannesheide  Ausführlicher Bericht Roermonder Straße, Haus Nr. 135, hier liegt eine große Hofanlage mit breiter, neunachsiger Fensterfront, die nach 1800 "Neu-Bau", dann "Gut Bau"Der Schlussstein im Bogen des zur Straße gelegenen Torbogens verrät das Alter des Gebäudes. Neben der Jahreszahl 1786 trägt dieser Wappenstein die Namen Martinus Vaessen und Anna Maria Kuckelkorn.
Gut Dornkaul;   ausführlicher Bericht  Die noch gebräuchliche Ortsbezeichnung bezeichnet das Gebiet südwestlich der Kämpchenstraße und westlich des Ortsteiles Rumpen der gelegene Hof Dornkaul.1547 taucht der Begriff Dornkull  lt.  Quix, (Bernsberg, S. 130) zum ersten Mal auf. Der Hof war ein Lehnhof der Herrn von Harff. Dieser Name erscheint in der vergangen Geschichte Kohlscheid öfters.In den 50er Jahren war hier das Hauptlager der Bundeswehr mit Materialien aus dem Sanitätsbereich.
Gut Forensberg, Klinkheide  ausführlicher Bericht Der Gutshof Forensberg wird bereits 1365 erwähnt, als Matthias von Berensberg durch den Kölner Erzbischof vor der Mannkammer zu Heerlen(NL) u.a. mit dem Hof Forensberg belehnt wird.1424 ist der Hof als Lehen im Besitz des "festen und frommen Junkers" Wilhelm von Alsdorf.Der Forensberger Hof hat im Laufe der Jahrhunderte die Besitzer immer wieder gewechselt. Heute ist Gut Forensberg in landwirtschaftlicher Tätigkeit.In den 1970er Jahren wurde die Siedlung „Neu Forensberg“ gebaut; in Klinkheide immer noch Neubaugebiet genannt.
Gut Mühlenbach   ausführlicher Bericht Das Gut Mühlenbach wird bereits 1241 erwähnt. Der Schlussstein der Toreinfahrt des Gutes mitder Jahreszahl 1757 und Mauerwerksanker mit der Jahreszahl 1788 lassen auf die Errichtungder jetzigen Anlage schließen. Es ist eine vierflügelige Hofanlage in Backsteinmauerwerkmit Satteldächern.Heute ist das Gut nicht mehr in landwirtschaftlicher Nutzung.

H

Halde, Bergehalde, Kohlenmagazin
Hankepank, Grube in Forstheide = Vorscheid
Hankepank,  Name eines Bergwerks (= Neulangenberg)
Hasenwald; Noch gebräuchliche Ortsbezeichnung; bezeichnet das Gebiet neben Berensberg; gegenüber der Abzweigung Landgraben/ Ferberberg
Hauptgewerke, *Gewerke mit den meisten Anteilen
Hebbusch, Name eines Bergwerks, auch für Kämpchen
Heimat Gedanken zu Heimat: Von den Römern überliefert: „Turpe est in patria vivere et patriam ignorare“. Frei übersetzt: „Es ist eine Schande, in deAr Heimat zu leben und sie nicht zu kennen“. Weiterlesen hier: https://www.maasvoll.de/themen/heimat/
Heimatverein Der Heimatverein Kohlscheid wurde 1932 gegründet. Seither befasst er sich mit Heimatgeschichte.http://www.heimatverein-kohlscheid.de/index.html
Heyden; Haus Heyden, Herrschaft Heyden, Heydener LändchenAusführlicher Bericht über Haus Heyden:https://geschichtsfreunde-kohlscheid.de/vorgeschichte-kohlscheid/
Heydener Ländchen, *Kohlelandäuche
Hof / Gut Wolf, Pannesheide     ausführlicher Bericht 
Hof Franzen, Pannesheide     ausführlicher Bericht
Hof Krichel / Bourhof, Amstelbachstraße 13, Bank       ausführlicher Bericht
Hof Spelthahn Pöttgens, Nordstraße        ausführlicher Bericht
Honk, *Hund
Honksbragg, Längswand eines *Hundes
Hotzfront, Grube in Rumpen
Hund, Schleifkorb auf Kufen, Förder wagen

I

in Fristen liegen, nicht bearbeitet werden
ins Freie fallen, verfügbar werdendes Feld mit der Möglichkeit zur Neukonzessionierung, nachdem es ein Jahr und sechs Wochen nicht bearbeitet wurde insgemein, sonstiges Interessent, *Gewerke

J

Jedecks, mit Lehm gemischtes Kohlengrieß, diente als Hausbrand und zum Abdecken des Feuers, auch Decksei
Jölemander, Guldenmänner; Bergleute und Handwerker, die wegen der Löhnung in Gulden während des Ruhrkampfes und der Inflation auf niederländischen Gruben arbeiteten
Jratias, Totenmahl, erstes Wort des Tischgebetes
Jress, *Grußkohle
Jugenderinnerungen eines 70jährigen  Autor: Schroiff, Lambert, geb 26.10,1853 als Sohn der Eheleute Mathias Joseph Schroiff und Sibilla Horbach.
Jünger, Antonia , Tochter aus einer Landwirtschafts-Familie in Hasenwald, sie schrieb das Tagebuch: „ Das schlimme Jahr 1944“.
Das Tagebuch gelangte in das Archiv des Heimatvereins Kohlscheid. Nach einigen Auf- und Vorbereitung erteilte 2022 Ihr Neffe Peter Jünger im Namen der Familie dem HV Ko und den Geschichtsfreunden- Kohlscheid die Genehmigung das Tagebuch zu verwenden,   verwerten und zu veröffentlichen.

K

Kämpchen
Noch gebräuchliche Ortsbezeichnung; bezeichnet das Gebiet zwischen Rolandstraße und Klosterstraße - die Robert Ley Siedlung -  und  zwischen Klosterstraße und  Kämpchenstraße die Siedlung - In der Leer -
Der Name ist von der Grube Kämpchen übernommen. Hier wurde bereits im 17. Jahrhundert an zahlreichen Stellen nach Kohle gegraben.
Kanal, Wasserstollen
Katz, Flözname, auch Steinknipp (?)
Kaue, Verschlag, Umkleide- und Waschraum der Bergleute
Kerbholz, Holzstab, an dem durch Kerben Leistungen und Schulden notiert wurden; alte Form der Buchführung


Kesseles
Als Ortsbezeichnung nur noch selten zu hören; bezeichnet die an der Rolandstraße vor der alten Bergehalde liegenden Häuser. Der Name kommt zweifelsfrei von der Lage der Örtlichkeit; die Häuschen liegen eingebettet in ein Seitentälchen des Wurmtals.
Kettenförderer, Fördermittel im Bergbau unter Tage; zwei umlaufende Ketten ziehen Querstege vorwärts, die die Kohle vor sich herschieben


Kiefekey
Als Ortsbezeichnung - nur noch selten zu hören;  bezeichnet das Gebiet um die Einmündung der Grachtstraße in Auf´m Schif. Dort lag der Hof Kiefekey. Key bedeutet Stein. Ob Kiefen mit Keifen Schimpfen abstammt ist nicht geklärt. Möglich ist die Bedeutung Kiesel, denn hier waren mehrere Kiesgruben.
Kill, Besatz für eine Sprengung; kille = stopfen

Kirche Mariä Heimsuchung
Katholische Pfarrkirche in Kämpchen
Kirche St. Barbara
Katholische Pfarrkirche in Pannesheide
Kirche St. Katharina
Kirche St. Mariä Verkündung
Katholische Pfarrkirche in Bank
Kircheich
Noch gebräuchliche Ortsbezeichnung; bezeichnet das Gebiet
Kirmes in Kohlscheid
Klafter, altes Längenmaß (1,6 – 2,9m ), auch Raummaß für Schichtholz (1,8 - 3,9 m3)
Klein-Langenberg, Flözname, auch Kickartz


Klinkheide
Alter Ortsteil, der über Zeiten hinweg eine intakte, wenn auch oft eigenwillige, Dorfgemeinschaft bildet . Genannt wird er immer noch mit „et (jeck) Dörp“. Das alte Dorf Klinkheide ist das kleine Gebiet um die Klinkheider Schule herum. Daraus entstanden sind die Schulstraße, die Klinkheider Straße und die Bendstraße. Die alte Schulgrenze waren die Holzerstraße und die Klinkheider Straße. In Klinkheide existieren noch zwei Gaststätten mit Thekenbetrieb.
Klütte, Briketts
Knäppche, kleiner *Knötsch     Knötsch, Stück eines Stempels, Holzblock
Knecht, Bergmann, Knappe ö
Kofferkessel, Dampfkessel mit ebenem Boden, nach außen geneigten Wänden und nach außen gewölbtem Dach
Kohf Holz, Lieferung von Grubenholz für den Hausbrand
Kohleback, Kohlenkasten
Kohleberch, Bergehalde
Kohlegids, von guide (franz.= Führer), urspr. Kohlenverkäufer, der die Kohle auf den Bergwerken einkaufte und auf den Rücken von Pferden und Maultieren sackweise zu den Kunden (Aachen, Jülicher Land, Geilenkirchener Land) transportierte. Wegen der schlechten Wegeverhältnisse konnten *Schwerführer den Transport nicht/kaum durchführen. Nach Pfarrer Michel ist Kohlegidsnach 1800 in Aachen der Spitzname für alle Leute aus dem *Ländchen mit dem Hauptort Kohlscheid.Der Werbespruch der Kohlegidse, die in Aachen Kohlen der Kohlscheider Grube Hankepank verkauften, lautete:"Madämche, wollt ühr Kohle ha, Kohle va dr Hankepank, se sönd esu schwatzwie dr Düvel änd brenne wie et höllsche Führ.”Im Sprachgebrauch sind nach Will Hermanns bekannt:”Kohlejits, setzt op dr Kitz (Spitze), loss de Mähre drenke, loss se net versenke! Jliich bei jliich, saht dr Düvel, do sprong hä op ene Kohlejits. Floke (fluchen) met e hellich Woht wie ene Kohlejits. Kitz, kitz, Kohlejits, du has en schwatze Nasekitz!Pfarrer Michel nennt das von ihm initiierte und 1879 in Kohlscheid erscheinende Wochenblatt für das Wurmrevier und die angrenzenden Ortschaften ”Kohlegids”.Anläßlich ihres 50jährigen Jubiläums nennt die Karnevalsgesellschaft Narrenzunft Kohlscheid 1935 e.V. mit dem Jahre 1985 ihren Verdienstorden, auch verliehen für Verdienste um den nunmehrigen Stadtteil Herzogenrath-Kohlscheid, "Kohlegids”.Transporte der *Kohlegidse =  Kinkenfuhren,
Kohlejas, Kohlengas, Grubengas, MethanKohlekar, Kohlenkarre, von Pferden gezogene Schlagkarre
Kohlelandäuche, Kohlenländchen = Heydener Ländchen = Ländchen = Unterherrschaft zur Heyden
Kohlepehdche, Kohlenpferdchen, Pferd des *Kohlegids, GrubenpferdKohlknabben,
Köhler, urspr.: Bergwerksbesitzer; später auch: Bergmann    Köhlergesellschaft, *Gewerkschaft
Kohlschreiber, Buchführer, Buchhalter
Kohltreiber, Fuhrmann, *Kohlegids
Kohlweg, Kohlenabfuhrweg
Kohlwerk, Grube, Bergwerk, Zeche
Kohlwieger, Sachverständiger im alten Bergbau, der auch Aufgaben eines Markscheiders ausführen konnte
Konsolidation, Vereinigung
Kortekehr, Name eines Bergwerks
Krai, Schlacke, Schnaps (frz.: craie)
Kran, Zapfhahn, Wasserhahn
Kroddel, Flözname
Krömel, kleines Weißbrot, wurde auf Veranlassung von Spezialdirektor Hilt den Bergleuten nach verfahrener Schicht ausgehändigt; auf ihrem Heimweg wurden die Bergleute von den Kindern angebettelt: "Mann, jeff mich dr Krömel!"
Kübel, Hohlmaß
Kufate Fördergefäß

Kuhtsch, Mütze, Kappe
Kull, Bergwerk
Kulleplag, mit Streifen versehenes Halstuch, den Steigern vom EBV zur Verfügung gestellt, wurde ab 1922 von den Ordensfrauen in der Nähschule Kämpchen hergestellt
Kullhur, Schimpfwort für einen im Bergbau Beschäftigten, der keinen Feierabend kennt und sein ganzes Tun in den Dienst der Grube bzw. des Gelderwerbs setzt
Kullkuhtsch, Fahrhut
Kullmontour, Arbeitskleidung der Bergleute
Kullmuhtz, gestutzte Tabakpfeife
Kullpitt, wenig freundliche Bezeichnung für einen Bergmann
Kulltaat, Verpflegung; reichbelegtes großes Butterbrot 





L

Langenberg Name eines Bergwerks; Flözname, auch Ath
Langenberg war auch bis 1908 ein Ortsname
Laurweg  Informationen zu Grube Laurweg:   https://www.maasvoll.de/bergbau/kohlscheid/grube-laurweg/    
Lichtloch, *Stollenschacht
Liegendes, Gesteinsschicht, die unter einer abzubauenden Schicht liegt
Livret, vom Bürgermeister ausgestelltes Büchlein, das Vordrucke für Eintragungen enthält, hier: Arbeitsbuch
Lochstein, Stein zur Begrenzung von Konzessionsfeldern  (ein solcher Lochstein existiert noch in Berensberg.)
Looschet, *Laufschacht
Löwdaag, unfreiwilliger Feiertag; löwen, unfreiwilliges Feiern, nicht zur Arbeit gehen
Löwpuff, Bergmannskohle, Deputatkohle, Puff

M

Malter, altes Getreidemaß, nach Ländern unterschiedlich groß
Mann, Steiger
Mark, Aachener Münze (Mark aix) (= 6 *Bauschen)
Markscheide, Grenze zwischen zwei Konzessionen, über Tage durch *Lochsteine bezeichnet
Markscheider, Vermessungsingenieur im Bergbau 

Markt
Der Markt der zentrale Treffpunkt für die Kohlscheider um ihre Angelegenheiten aus zu tauschen. Der Köhlerhof, die Kirche, die Geschäfte, die sechs Gaststätten rund um den Markt, letztlich auch der große Platz und früher der Kappellepoel, hier wurde und wird gespielt, gefeiert und sich getroffen.
Der Markt ist der höchste Punkt in Kohlscheid. Von hier aus geht es in allen Richtungen abwärts.
Mascherang; Mageran, gemischte Förderkohle
Maschine ä molettes, * Göpel
melierte Kohle, *Mageran
Mespel, Name eines Bergwerks, auch Mispel Mespel-Hohenberg, Konzessionsgebiet
MevenheideSehr alter, bekannter Wohnplatz.Gehörte verwaltungsmäßig bis 1971 zu Richterich; erst seit der kommunalen Neugliederung 1972  zu Kohlscheid

 Michel, Johann, Jakob, Pfarrer in Kohlscheid


Mit, Mitchen,Henkelmann
Mittel-Uersfeld/ Haus Ottengraven      ausführlicher Bericht
Mitteluersfeld
Noch gebräuchliche Ortsbezeichnung; bezeichnet das Gebiet heute Gärtnerei Blütenreich
Noch gebräuchliche Ortsbezeichnung; bezeichnet das Gebiet zwischen Roermonder Straße und Kaatzer Weg (Pannesheide) 
Mund, Maß, 10.000 Stück
mx, *Märk, marc aix



N

Nachparkoller, unvereidigter Grubensachverständiger
Nachpauern, Nachbarn, Gemeinde


Neulangenberg war bis 1908 eine Ortsbezeichnung
Neulaurweg Als Ortsbezeichnung nur noch selten zu hören; bezeichnet die Grubenanlagen um das Casino herum
Niesters Hof (Nysters)      ausführlicher Bericht
Landwirt Nysters kaufte 1862 den bis dahin genannten Köhlerhof ab dann Nistershof genannt. Das große Anwesen lag am Markt. Heute befindet sich an dem Standort die Volksbank.


Nordstraße   Die Länge von Beginn Mühlenstraße bis zur Forensberger Straße ist 690 Meter. An der Holzerstaße wechselt die Straße die Richtung.  Ab dort ist die Richtung ~ 349°; also die Abweichung von Nord ist ca. -11°.
Folgt man der Richtung, so ist Roermond 40 km entfernt, die holländische Insel Terschelling 290 km, die Westküste Grönland 3.179 km, die Nordküste Kanada, Arktischer Ozean 4.317 km und Nord Alaska, Prudhoe Bay 6.412 km entfernt (hier beginnt die Alaska Pipeline)
Weiter geht´s nach Anchorage, Golf von Alaska 7.395 km ( in der Nähe, am Prince William Sound, Atlantik endet die Alaska Pipeline)                                                    

O

Ölmötche, Ölgefäß, auch Öllampe
Ondühsch, Störung im Flöz, Untugend
Opwäts, Westen (wegen des westlichen Steigens der Muldenflügel), aufwärts
Ort, Aachener Münze (= 1,5 *Bauschen); Abbaustelle


Oststraße
Die Straße ist von Anfang Baggensplatz   bis  letztes Haus am Friedhof 300 Meter lang.  Ab Baggen macht die Oststraße einen starken Knick nach Nord. Die Richtung ~ 81°. Abweichung von Nord ca. -9°.
Folgt man der Richtung (Markt – Baggen), dann ist Köln 63 km entfernt, Dresden 539 km, Kiew ( Ukraine ) 1.726 km, Islamabad ( Pakistan ) 5.633 km, Singapur 10.462 km, Melbourne ( Australien ) 16.513 km, Neuseeland, Südinsel, südl. Punkt 18.603 km entfernt. Achtung Markt bis Baggen ist Straße Markt.

P

Pafeyweg, Steinpflasterweg

Pannhaus
Der Begriff Pannhaus kommt aus dem niederländischen. Im rheinischen wurden Brauhäuser Pannhaus genannt. Das Pannhaus in Pannesheide war Brauhaus, Handelshaus und Landwirtschaft. Hof und Brauhaus wurden Ende des 16. Jahrhunderts erbaut. Die früher strohgedeckten Fachwerkbauten fielen den Flammen zum Opfer. Die heutigen Grundmauern sind noch aus Bruchstein, während das übrige Bauwerk in Backstein neu aufgeführt wurde.  Ein Schlussstein trägt die Jahreszahl 1710. Im Oktober 1741 wurde das Pannhaus von den Bockreitern heimgesucht.

Pannesheide
Ursprünglicher Name für die Altgemeinde.
Heute umfasst Pannesheide die Siedlung Mühllenbach, die Pannesheider Straße, die Steegelstraße die Heydenstraße bis Friedhof, die Haus Heyden Straße bis Handörchen, die Roermonder Straße ab Abzweig Voccartstraße bis Zoll.
Ausführlicher Bericht: https://geschichtsfreunde-kohlscheid.de/pannesheider-geschichten-erster-teil/  und weitere Teile zwei und drei 
Pansch, Wanst, Bauch; Redewendung: Du bes wie de hollendsche Kull, du kris der Pansch net voll (du bist unersättlich wie die Grube Domaniale)
Penk, Hohlmaß, 0,25 Liter
Pfennig, Münze (= 1/12 *Silber- groschen)
Pfuhl, unterirdischer See
Pickhammer, * Abbauhammer
Piefje, Brunnenständer
Pinge, durch Einsturz ausgeraubter Baue an der Erdoberfläche entstandene Einbrüche
Plägsje, Halstuch
Platzgeld, Abgabe an Grundstückseigentümer für die Nutzung eines Grundstücks wegen oberirdischer  Grubenbauten
Pömper, Pumper
Pöngel, Bündel, bestehend aus einem Handtuch mit eingebundener Arbeitskleidung (Anzug, Hemd, Unterhemd, Halstuch, Socken); auch Bezeichnung für einen plumpen Jungen oder ein dickes, gutmütiges Mädchen
Pot de Cologne, Gefäß, ca. 1,31 1 Volumen
Prümm, Priem, Kautabak Prümmche Schick, Portion Kautabak
Puff, unsortierte Förderkohle; auch Förderkohle von nur geringerem Wert, da ohne große Stücke / auf Kredit kaufen (siehe Scheeter Platt)
Pützer, Wasserschöpfer
Pützwerk, Bergwerk mit starken Wasserzugängen



Q


R

Roermonder Straße
Die Roermonder Straße ist als Kreisstraße die wichtige Verbindung zwischen Aachen und Grenze Niederlande. In alten Zeiten diente sie zum Abtransport der Kohlen aus den kleineren Bergwerken, zuletzt von Laurweg.
Roland
Noch gebräuchliche Ortsbezeichnung; bezeichnet das Gebiet an der Talstraße bis zum Rolandhof Ortsteil von Kohlscheid, benachbart zu Kämpchen.
Roßwerk, Pferdegöpel


Rumpen Bahnhof siehe Bahnhof Rumpen
Rumper Bahnhof
siehe Bahnhof Kohlscheid Süd

Ruthe, altes Längenmaß (= 16 Fuß = 3,766 m), als Flächenmaß 14 m2Schlagwetter, schlagende Wetter, Gemische von Luft mit *Grubengas, explosiv Schlamm, Ablagerung von Kohlenstaub und feinstem Geriß im *Schlammweiher, billigster Hausbrand

S

Scheffel, altes Hohlmaß (50 - 222 1)
Scheid  Scheed, Scheid,
Ursprünglicher Name für die Siedlung um den Markt herum. Der Name taucht in diversen Beschreibungen und Karten in Variationen auf.
Dr Scheed - alte Bezeichnung für die Siedlung um den Markt herum.  
Nordstraße bis zur Kreutzstraße, Südstraße bis zum Dreieck, Weststraße bis zu Apotheke/ Bahn, Oststraße bis Baggensplatz.
Schick, Kautabak
Schilling, Münze (= 9 Aachener *Märk = 10 *Stüber = 0,1 *Conventionstaler)
Schlammpitt, Fuhrmann, der *Schlamm ans Haus liefert
Schlammweiher, Weiher zur Ablagerung des aus der Wäsche herrührenden *Schlammes, im Bereich der Bergehalde an der Weiherstraße gelegen
schletze, herstellen von Schlitzen an den *Stößen nach Anbringung desSchrams (*Schrohm)
Schlittenhund, *Hund auf Kufen von unterschiedlicher Größe; kleiner: 2-3 Zentner Inhalt, großer: 9 Zentner Inhalt
Schniehammer, Kreuzhacke
Schöpp, Schaufel Schöpper, Schaufler
Schöpplauch, Verkaufsstelle für Detaildebit in Kohle
Schrohm, Schram, Einschnitt im Flöz, der parallel zum fangenden und fegenden verläuft schrämen, einen Schram herrichten


Schroiff, Lambertgeb 26.10,1853 als Sohn der Eheleute Mathias Joseph Schroiff und Sibilla Horbach.Autor der „Jugenderinnerungen eines 70jährigen“
Schürf, Abbaustelle
Schüttelrutsche, Fördereinrichtung, die unter Ausnützung der Trägheit des Fördergutes durch langsames Hin- und schnelles Zurückbewegen der Rutsche das Fördergut auch über geringe Steigungen hinweg fördert



 Schützenheide Noch gebräuchliche Ortsbezeichnung; bezeichnet das Gebiet an der Schützenstraße. An dem Hang zum Wurmtal hin war der Schießplatz für die Schützen.  
Schwerführer, Fuhrmann mit mehrspännigem Wagen
Schweyer
Noch gebräuchliche Ortsbezeichnung; bezeichnet das Gebiet Haldenweg 1 bis 21
Seif, Rinne seiger, senkrecht Sief, *Seif
seiger, senkrecht
Seilfahrt, Ein- und Ausfahren der Belegschaft auf dem Seil, mit Hilfe des Seiles, mit dem Korb, mit dem Förderkorb
Sichelscheid Noch gebräuchliche Ortsbezeichnung; bezeichnet das Gebiet
Silbergroschen, Münze (= 1/30 *Taler = 12 *Pfennig)
Silikose, Staublunge, Berufskrankheit der Bergleute Stöbb, Staub, *Silikose
Sohle, untere Begrenzung eines Grubenbaues, untere Begrenzungsfläche einer Strecke söhlig, horizontal, *Sohle
Sou, Wasserrinne


Spidell
Als Ortsbezeichnung nur noch selten zu hören; bezeichnet das Gebiet der heutigen Spidellstraße 1 bis 25
St. Barbara, Pfarrkirche in Pannesheide
Am 15. August 1971 wurde die Pfarrvikarie St. Barbara zur Pfarre erhoben. Vermögensrechtlich selbständig war das 1931 eingerichtete Rektorat seit 1935.Ursprünglich gehörte das Gebiet
zur Pfarre Richterich. Bei der Organisation des ersten Bistuns Aachen 1804 teilte Bischof Berdolet "Unterpannescheid" der Pfarre Horbach und "Oberpannescheid" mit Mühlenbach der Pfarre
Kohlscheid zu. Die Entfernungen zu beiden Pfarrkirchen bewirkten, dass die Mehrzahl der Bewohner die Gottesdienste in der Klosterkirche der Deutschen Franziskaner im nahen niederländischen Bleyerheide aufsuchten. Diese seelsorgerische Betreuung endete abrupt mit Beginn des 1.Weltkrieges,welcher zur Schließung der Staatsgrenze führte. Am 9.Oktober 1921 gründete man
den Kirchbauverein St. Hubertus, um eine eigene Kirche und einen eigenen Seelsorger zu bekommen. Am 26.Juli 1928 wurde der Grundstein zu der von Ferdinand und Josef Heusch, Aachen, entworfenen Kirche gelegt. Das Grundstück hatte der EschweilerBergwerksverein geschenkt. Am 8.Dezember 1929 war der erste Gottesdienst in der Kirche. St. Barbara ist 1985 eine Pfarre mit
1039 Katholiken.
Einschiffiger Backsteinbau in sechs Achsen unter Satteldach ist nach Osten ausgerichtet. Der vorgebaute Turm auf „queroblongem“  Grundriss nach Art eines Westwerks, unter Walmdach ist
20,60 m hoch.
 Die Kirche hat 150 Sitz- und 100 Stehplätze.
Stee, Schiefer, Stein
Steenweäch, Steinweg, Straße
Stehendes, * Rechte = steiler Flözverlauf
Steinbusch, Ortslage im Bereich Klinkheide; Name eines Bergwerks
Steingang, *Querschlag
Stipp, Stempel
Stollen, waagerechter oder schwach geneigter Gang geringen Querschnitts, als Wasserhaltungsstollen seitlich von außen in die Bergwand getrieben Stollenmundloch, Austritt des Wasserabflußstollens an der Erdoberfläche
Stollenschacht, Lichtloch, Belüftungsschacht für den *Stollen
Stoß, Seitenwände von Schacht, Stollen und Strecke; Abbaustreifen Stoßbau, Abbauweise in Stößen (Streifen)


Straßenspiegel
Der Heimatverein Kohlscheid veröffentlichte 1972 das Buch: Kohlscheider Straßenspiegel. Die damaligen Straßen wurden ausführlich beschrieben. Das Buch ist ggf. noch zu erhalten. Bitte anfragen unter: http://www.heimatverein-kohlscheid.de/kontakt-1.html
Strecke, Verbindung des Schachtes mit der Lagerstätte
Stüber, Münze (= 0,1 *Schilling)
Stückkohle, 1. Kohlenqualität

Südstraße
Die Länge der Straße von Markt bis Rolandstraße ist 1.030 Meter. Die Richtung ist ~ 159°. Die Abweichung von Süd ca. -21°. Folgt man der Richtung so ist
Aachen-Brand 10 km entfernt, Monschau 33 km,           Basel ( Schweiz ) 388 km, Genua ( Italien ) nördl. Mittelmeer 799 km, westl. Spitze Sizilien 1584 km, Tripolis ( Libyen ) südl. Mittelmeer, Afrika 2.121 km, Südküste Südafrika 9.450 km, Nordküste Antarktis 13.566 km, Südküste Antarktis 17.582 km entfernt
Hinweis: Die Entfernungsangaben beziehen sich auf die direkte Verbindung der einzelnen Punkte. ( Luftlinie)

Sumpf, tiefste Stelle zur vorläufigen Aufnahme von Flüssigkeiten, z.B. Schachtsumpf


T

Taler, Silbermünze (= 30 *Silber- groschen)
Teufe, Tiefe (eines Schachtes)
Tonne, nicht metrisches Hohlmaß wechselnder Größe; metrische Maßeinheit (= 1.000 kg)
tonnlägiger Schacht, im Gegensatz zum *seigeren Schacht, ein schräg nach unten geführter Schacht
Traß, Baumaterial, auch Mörtel
Treibschacht, Wetterschacht
TrTrum(m), Scheidewand; abgetrennte Abteilung, gemauertes oder gezimmertes Abteil eines Schachtes
Tüht, Sirene, Werkssirene auf Laurweg

U


V

Viehweg
Als Ortsbezeichnung nur noch selten zu hören; bezeichnet die Weststraße.

Vieslapp
Als Ortsbezeichnung - nur noch selten zu hören; bezeichnet die Gebiete Vieslapp – Mühlenbach, teilweise in der Mühlenbachsiedlung bzw. entlang der Mühlenbach Straße und Vieslapp -Herrenkuhl, das liegt zwischen Haus Heyden Straße und Roermonder Straße und auch noch zwischen Bahnlinie und Kläranlage Steinbusch

W


Waarschacht, Förderschacht
Wagen, Hohlmaß (= 20 *Hund)
Wagengestänge, Schienen
WahlensplatzDer Wahlensplatz ist Nähe Markt, vor der Gärtnerei Dautzenberg. Es gab dort das Lebensmittelgeschäft Wahlen.Die Alte Bezeichnung ist Ejen Heij.
Wasserkunst, durch fließendes Wasser angetriebene Wasserhaltungs-Maschinerie
Weer, Wetter   Wetter, Luft im Bergwerk  Wenk, *Wetter, Wind   Wenkbahn, Wetterstrecke Wetterführung, Zufuhr frischer Luft    Wetterofen, Feuerstelle in der Schachtsohle zur Belebung des Wetterauszuges  Windschacht, Wetterschacht
Wegegeld, Abgabe an die Gemeinde für die Benutzung gemeindeeigener Wege als *Kohlwege


Weststraße
Die Länge der Straße ist von Haus Nr. 1 bis zur Roermonder Straße 790 Meter. Die Richtung ~ 240°, somit eine Abweichung von West ca. -30°.
Folgt man der Richtung so ist Lüttich 42,2 km entfernt, die Atlantikküste, etwas nördl. von Nantes 743 km, über den Golf von Biscaya der westlichste Punkt Spaniens (La Coruna) 1.440 km, über den Atlantik bis Südamerika Brasilien, Belem 7.743 km entfernt.

Wilsberg
Alte Ortslage, Bergehalde der Grube Laurweg, Wohnpark
Windkunst, durch Windmühlen angetriebene *Kunst
Winplatz, mit Gewinn arbeitendes Bergwerk

X


Y


Z

Zechenhaus der Grube Laurweg, heute Ericsson
Die Ericsson-Allee geht kurz vor deren Einmündung in die Roermonder Straße links von der Weststraße ab.
Eigentlich handelt es sich dabei nur um die baumbestandene Zufahrt zum ehemaligen
Belegschafts-Gebäude des EBV (Lichthof, Waschkaue usw.) in dem sich später Büros des Bergbauunternehmens befanden. Das am Ende der Auffahrt gelegene Gebäude wurde 1914 bezogen und ist als einzige Übertageanlage der Grube Laurweg erhalten geblieben.
Man kann es daher als Industrie-Denkmal bezeichnen. Im August 1990 wurde in Herzogenrath die Ericsson Eurolab Deutschland GmbH gegründet. Ericsson ist ein schwedischer Kommunikationskonzern, anfänglich bekannt durch Mobiltelefone. Zu ihren Aufgaben gehören die System- und Softwareentwicklung für die mobile Sprach und Datenkommunikation. Hierbei fällt auch der Forschung im Bereich neuer Technologien eine bedeutende Rolle zu. Auf dem Grundstück der ehem. Grube Laurweg ist Ericsson seit Mai 1991 mit einem von drei in Deutschland tätigen Forschungs- und Entwicklungszentren ansässig.
Der Personalbestand wuchs von anfänglichen drei auf inzwischen mehr als 700 Mitarbeiter. Dieses starke Wachstum erforderte ebenfalls eine kontinuierliche Erweiterung der Geschäftsräume. Nach dem Umbau des ehemaligen EBV-Gebäudes 1991 folgte 1992 der erste Neubau. Nach der Sanierung eines weiteren Geländes der einstigen Grube Laurweg konnte im Oktober 1995 der zweite Neubau an der Ericsson-Allee bezogen werden. Die positive Entwicklung der Gesellschaft setzte sich im Mai 1999 mit dem Abschluss der dritten Bauphase fort. Die Gesamtfläche des Ericsson-Geländes beträgt heute fast 22.000 Quadratmeter.

Zentralbüro des  EBV 
1870 wurde das neue Zentralbüro an der Roermonder Straße errichtet. Nach dem Zusammenschluss von Vereinigungs-Gesellschaft für Steinkohlenbau im Wurmrevier und der Eschweiler Bergwerksverein im Jahre 1907 war an der Roermonder Straße das "Zentralbüro" für den EBV. Die bisherige Verwaltung wurde von Eschweiler nach Kohlscheid verlegt. Zuvor hatte die Vereinigungs-Gesellschaft ihren Sitz in dem Haus Forstheider Straße 20.Das Zentralbüro (in der Umgangssprache Hauptverwaltung genannt)  musste im Laufe der letzten Jahrzehnte ständig baulich erweitert werden.In dem Park hinter dem Zentralbüro war auch die Direktorenvilla. Hier wohnte u.a. der Generaldirektor Dr. phil. Dr.-Ing. Heinrich Westermann (1879-1933)Nach seinem Tod wurde die Villa mit dem Hauptgebäude durch einen durch den Park verlaufenden Verbindungstrakt verbunden. Die Villa wurde zu einem Bürogebäude umfunktioniert.Weitere Verwaltungseinheiten des EBV waren auf Laurweg im ehemaligen Zechenhaus oder auch Belegschafts-Gebäude genannt (heute Sitz von Ericsson) sowie in der ehemaligen Anlernwerkstatt von Grube Laurweg.Anfang des Jahres 1988 waren noch ca. 400 Personen im Zentralbüro beschäftigt.
Ende Mai 2023 hat ein Brand große Teile des Gebäudes vernichtet. Wissenswertes hier
Zoll, Längenmaß, schwankte länderweise von 2,3 bis 3,0 cm (= 1/12 *Fuß)
Zösje, kleiner Zug; Diesellokomotive mit Kipploren, transportierte die Berge von Laurweg zur Bergehalde in Wilsberg, überquerte wenige Meter nördlich der Straßeneinmündung Kaiserstraße/
Roermonder Straße die Roermonder Straße und fuhr auf eigenem Bahnkörper mit Brücke bei Wilsberg zur Halde
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